Nach 10 Jahren wieder ein bürgerlicher Stapi
- Franziska Zaugg-Streuli

- vor 12 Minuten
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Am Sonntag, 30. August 2026, hat Langenthal entschieden. Patrick Freudiger ist neuer Stadtpräsident, mit 2'743 Stimmen und einem Vorsprung von fast 1'000 Stimmen auf seinen Herausforderer Roland Loser. Nach zehn Jahren ist das Stadtpräsidium damit zurück in bürgerlicher Hand.
Ein solches Ergebnis fällt nicht vom Himmel. Es ist das Resultat von Wochen und Monaten intensiver Arbeit, von vielen Gesprächen in der Stadt, an Ständen und in den sozialen Medien. Als FDP-Präsidentin blicke ich mit grosser Freude auf diesen Wahlkampf zurück.
Politische Auseinandersetzungen können hart geführt werden, ohne dass sie unfair werden. Genau das war in Langenthal der Fall. Beide Seiten haben inhaltlich um die beste Lösung für die Stadt gerungen, ohne sich persönlich anzugreifen. Diese Fairness war keine Selbstverständlichkeit; sie war das Ergebnis eines gemeinsamen Willens, den Wahlkampf auf der Sachebene zu führen.
Social Media hat sich gelohnt
Ein Wahlkampf entscheidet sich heute nicht mehr allein auf der Strasse oder mit Print Medien. Wir haben früh in eine aktive Social-Media-Kampagne investiert und sind konsequent auf allen Kanälen präsent geblieben. Diese Investition hat sich ausbezahlt. Wir haben damit Wählerinnen und Wähler erreicht, die über klassische Kanäle kaum noch ansprechbar sind, gerade auch jüngere Menschen. Die hohe Stimmbeteiligung von 46,9 Prozent zeigt, dass es gelungen ist, die Wählerinnen und Wähler von Langenthal zu mobilisieren.Patrick Freudigers neuer Instagram-Account hat eindrücklich gezeigt, wie stark dieses Engagement wirkt. Innert vier Monaten Wahlkampf hat er dort knapp 700 Follower gewonnen. Das zeigt die grosse Unterstützung und das Interesse, das seiner Kandidatur entgegengebracht wurde.
Breite Unterstützung als Erfolgsfaktor
Kein Wahlkampf gelingt allein. Was diesen Sieg besonders macht, ist die Breite der Unterstützung, die Patrick Freudiger erfahren hat. Finanziell haben viele Einzelpersonen und Unternehmen aus Langenthal einen Beitrag geleistet und damit ein sichtbares Zeichen des Vertrauens gesetzt. Im Strassenbild war die Kampagne dank zahlreicher Plakatstandorte in der ganzen Stadt präsent.
Besonders wertvoll war der Rückhalt aus dem ganzen bürgerlichen Lager. Die FDP und die jll haben sich von Beginn weg entschlossen hinter Patrick Freudiger gestellt und die gemeinsame Nomination aktiv mitgetragen. Mit der L49 stand zudem eine weitere Kraft hinter der Kandidatur und hat den gemeinsamen Auftritt mitgeprägt. Und auch aus der Mitte kam Unterstützung, was zeigte, dass Freudigers Kandidatur über die Kernparteien hinaus auf Zuspruch stiess. Dieses breite Bündnis, das weit über die eigene Parteibasis hinausreichte, hat der Kampagne zusätzliches Gewicht verliehen.
Was das Ergebnis für Langenthal bedeutet
Ein Ergebnis von knapp 60 Prozent ist mehr als ein knapper Sieg. Es ist ein klarer Auftrag. Die Wählerinnen und Wähler haben sich für Kontinuität in der wirtschaftlichen Verantwortung und für eine erfahrene Führung entschieden, die Brücken baut, statt Gräben zu vertiefen. Gleichzeitig zeigt das Resultat, dass sich bürgerliche Politik dann durchsetzt, wenn sie geschlossen auftritt: SVP, FDP und Jungliberale haben gemeinsam auf einen Kandidaten gesetzt und diesen Zusammenhalt bis zum Schluss getragen.
Ich gratuliere Patrick Freudiger von Herzen zu seiner Wahl. Und ich danke allen, die sich in diesem Wahlkampf engagiert haben: an den Ständen, in den sozialen Medien, mit einer Spende oder mit einem Testimonial. Dieser Erfolg gehört nicht einer Person allein. Er gehört allen, die daran mitgewirkt haben, dass Langenthal am Sonntag Vertrauen in eine neue Führung gesetzt hat.
Mehr zu Patrick Freudiger und seinen Zielen für Langenthal: www.freudigerpatrick.com




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