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Bildung betrifft die ganze Stadt

Gestalten Sie die Zukunft unserer Kindergärten und Tagesschulen mit...





Wenn es um Schulen, Kindergärten und Tagesschulen geht, betrifft das nicht «die anderen». Es betrifft uns alle. Familien, Lehrpersonen, Unternehmen, Vereine – und letztlich die Zukunft unserer Stadt. Genau deshalb ist die laufende Mitwirkung zur Schulraumplanung in Langenthal so wichtig.

Der Informationsabend Anfang Mai hat eines deutlich gemacht: Der Handlungsbedarf ist gross. Wer die gezeigten Bilder und Eindrücke aus den Langenthaler Kindergärten gesehen hat, weiss, dass es längst nicht mehr um Luxusprojekte oder Prestigevorhaben geht. Es geht um feuchte Räume, Provisorien aus vergangenen Jahrzehnten, fehlende Platzverhältnisse und Gebäude, die den heutigen Anforderungen für den Kindergartenunterricht teilweise nicht mehr genügen.


Aus dem Nein von 2023 lernen


Langenthal hat im 2023 über drei Kindergarten-Neubauten abgestimmt – und Nein gesagt. Dieses Nein ist ernst zu nehmen. Viele Menschen störten sich damals an der starken Zentralisierung der Standorte.


Der Gemeinderat hat diese Kritik aufgenommen und zusammen mit


-       Vertretungen aus Elternschaft

-       Fachpersonen Zyklus 1

-       politische Fraktionen

-       engagierte Bürgerinnen und Bürger

-       und Schulkommissionsmitglieder


einen neuen Ansatz ausgearbeitet: dezentraler, näher bei den Quartieren und mit mehr Mitsprache. Genau deshalb stehen nun zwei Varianten zur Diskussion, welche beide die Kindergärten wieder stärker in den Wohnquartieren verankern wollen.

Wichtig ist dabei: Aktuell wird noch nicht über konkrete Bauprojekte oder architektonische Lösungen entschieden. Es geht jetzt um die grundlegende Frage, wo künftig Kindergärten und Tagesschulen sinnvoll organisiert werden sollen und welche Standorte langfristig erhalten, saniert oder ersetzt werden müssen. Die Bevölkerung kann also genau dort Einfluss nehmen, wo Weichen gestellt werden.


Gute Bildungsinfrastruktur ist Standortpolitik


Gerade deshalb sollte diese Mitwirkung nicht nur von direkt betroffenen Eltern genutzt werden. Schulraumplanung ist Stadtentwicklung.

Gute Bildungsinfrastruktur ist ein Standortfaktor. Familien ziehen dorthin, wo Schulen funktionieren und Kinder gute Bedingungen vorfinden. Unternehmen profitieren von attraktiven Wohnstandorten und verlässlichen Betreuungsangeboten.

Und auch gesellschaftlich ist klar: Wer bei Kindern spart oder Probleme zu lange hinausschiebt, bezahlt später meist einen höheren Preis.


Nichtstun ist keine günstige Lösung


Natürlich kosten Investitionen Geld. Rund 30 Millionen Franken wirken auf den ersten Blick hoch. Gleichzeitig muss man ehrlich sagen: Viele dieser Investitionen wären ohnehin notwendig geworden – unabhängig davon, welche Variante umgesetzt wird.

Die bestehenden Probleme verschwinden nicht, wenn man nichts macht. Im Gegenteil: Verschobene Sanierungen werden oft teurer, Provisorien bleiben länger bestehen und die Belastung für Lehrpersonen, Betreuungspersonal und Kinder nimmt weiter zu.

Ebenso wichtig ist aber auch die andere Seite: Die Bevölkerung soll kritisch hinschauen, Fragen stellen und Prioritäten diskutieren. Genau dafür ist die Mitwirkung da.

Welche Standorte machen Sinn? Wo braucht es Lösungen? Wie können Investitionen etappiert und finanziell verantwortbar umgesetzt werden? Gute Projekte entstehen nicht im stillen Kämmerli, sondern durch breite Diskussionen.


Jetzt mitreden


Langenthal hat jetzt die Chance, aus der gescheiterten Vorlage von 2023 zu lernen und gemeinsam einen tragfähigen Weg zu finden. Dafür braucht es nicht einfach Zustimmung oder Ablehnung, sondern konstruktive Beteiligung.

Deshalb: Nutzen Sie die Mitwirkung. Bringen Sie Ihre Sicht ein. Ob als Elternteil, Anwohnerin, Lehrperson, Unternehmer oder einfach als Bürger oder Bürgerin unserer Stadt – Ihre/Eure Rückmeldungen helfen mitzuentscheiden, wie Langenthal in Zukunft aussieht:



Denn Schulraumplanung ist weit mehr als eine Baufrage. Sie ist eine Investition in die Zukunft unserer Stadt.

 

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